Montag, den 23. April 2012 um 14:10 Uhr
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Angeleint durch den Wald

Die Regeln für Hundebesitzer während der Brut- und Setzzeit


 


Ob Rehkitz im Wald oder der junge Vogel im Nest - wenn an­dere Tiere Nachwuchs bekom­men, dann gelten für Hund und Halter besondere Regeln. Wäh­rend dieser so genannten Brut-und Setzzeit muss der Hund vor allem bei Spaziergängen im Wald und in freier Natur ange­leint sein. In den meisten Bundesländern gilt das für die Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli, in einigen Ländern liegt der Anfangstermin bereits im März.

Die einzelnen Vorschriften für den Leinenzwang können sich je nach Bundesland durch­aus unterscheiden. Informatio­nen sind bei den Behörden er­hältlich - unter anderem beim Ordnungsamt. Der Grund für die Sonderregeln während der Brut-und Setzzeit besteht darin, dass der Jagdtrieb des Hundes eine Gefahr für trächtige Tiere und den Nachwuchs darstellen kann.

Die möglichen Risiken für an­dere Tiere  sind vielfältig.  So reicht es manchmal schon, dass ein Hund ein Junges nur berührt - der fremde Geruch irritiert die erwachsenen Tiere, lässt sie eventuell den Nachwuchs ver­stoßen. Vertreibt der Hund brü­tende Vögel, besteht wiederum die Gefahr, dass die Eier im Gelege auskühlen oder von anderen Tieren zerstört werden. Verstöße werden meist mit Bußgeldern geahndet, kommt durch den
Hund tatsächlich ein Tier zu Schaden, können sogar vier- oder fünfstellige Beträge fällig werden.